Amateur oder Profi Sportangebote in Essen stärken

22.04.2024

In der Sitzung des Rates der Stadt Essen am 24.04.2024 soll der Planungsbeginn für den Ausbau des Stadions an der Hafenstraße beschlossen werden. Allein dabei soll es nicht bleiben. Die Stärkung der Angebote des Breiten- und Freizeitsports setzen die Fraktionen von CDU und Grünen mit ihrer Antragsinitiative fort. 

Fabian Schrumpf MdL, Fraktionsvorsitzender der CDU-Ratsfraktion:
„Egal ob auf dem Rasen, im Wasser oder auf dem Eis - wir bringen Bewegung in unsere Stadt. Der Ausbau der Stadionecken wird nun konkret geplant. Die Erhöhung der Zuschauerkapazität auf über 20.000 Plätze macht es möglich, nationale wie internationale Fußballspiele auszutragen oder Veranstaltungsort für Konzerte und Kulturveranstaltungen zu sein. Ausbau und Modernisierung können zudem den Wirtschaftsstandort Essen stärken.
Neben dem Profisport halten wir die gesamte Sportlandschaft unserer Stadt im Blick. Das gilt für den vereinsgebundenen Sport und den Schulsport ebenso, wie für ungebundene Sport- und Freizeitangebote. Die Sanierung und Ertüchtigung bestehender Turnhallen und Sportstätten werden wir beschleunigen. Wir wollen, dass jedes Kind beim Übergang zur weiterführenden Schule schwimmen kann. Dazu beauftragen wir die Planung weiterer Lehrschwimmbecken. Die „Schillerwiese“ wollen wir zu einer vorbildlichen Anlage für den vereinsunabhängigen Breiten- und Freizeitsport machen. Unterm Strich steht also eine Initiative die allen Sportlerinnen und Sportlern in unserer Stadt zu Gute kommen wird.“

Sandra Schumacher, Co-Fraktionsvorsitzende der Ratsfraktion der Grünen: „Wir verbinden die Förderung von Schul-, Breiten- und Spitzensport mit finanzpolitischer Seriosität und Verantwortung für die nächsten Generationen. Deshalb stellen wir klar, dass der Schul- und Kita-Ausbau sowie deren Sanierungen nicht gefährdet werden darf. Wir sorgen dafür, dass künftig weniger Schulsport ausfällt und Vereine mehr Trainingszeiten bekommen. Deshalb soll die Sanierung der Turn- und Sporthallen beschleunigt werden. Und anstatt den allgemeinen Bewegungsmangel zu beklagen, wird die Schillerwiese zur Breitensportanlage für alle Bürgerinnen und Bürger von 0 bis 99.“

Stephan Neumann, Co-Fraktionsvorsitzender der Ratsfraktion der Grünen, ergänzt: „Auch die Eishalle muss fit für die Zukunft gemacht werden – sportlich wie energetisch. Eine Sanierung vor Ort hat Vorrang, wenn so ein klimaneutraler Betrieb möglich wird. Die Klimaziele erreichen wir nur, wenn Sportanlagen von Energiefressern zu Energieerzeugern werden. Deshalb sind PV-Anlagen auf den Stadionecken ebenso Teil der Planung wie ein Verkehrskonzept, das auf Bus und Bahn, Fuß- und Radverkehr setzt. Die nun vorliegenden Signale von RWE, sich bei den Pachtzahlungen zu bewegen, macht ein „Ja“ zur Planung möglich. Einen Baubeschluss wird der Rat erst nach Abschluss der Planungen fassen, wenn eine verlässlichere Kostenberechnung vorliegt.“