Fraktionen von CDU und Grünen: Zech-Haus stärkt Wirtschaftsstandort Essen und setzt ökologisch neue Maßstäbe

20.10.2022

Die Ratsfraktionen von CDU und Grünen haben in der heutigen Sitzung des Planungsausschusses der Einleitung eines Bebauungsplanverfahrens zum Bau eines 13-geschossigen Bürogebäudes der Gustav Zech Stiftung am Grugaplatz zugestimmt.

Dazu erklärt Christoph Kerscht, planungspolitischer Sprecher der Fraktion der Grünen: „Rüttenscheid erhält ein ökologisch und energetisch nachhaltiges und architektonisch hochwertiges Hochhaus, das städtebaulich Bezug auf die denkmalgeschützte Grugahalle nimmt. Die zentrale Lage mit hervorragender Anbindung an U-Bahn und die Gruga-Radtrasse ermöglicht einen weitgehenden Verzicht auf eine Autonutzung von Beschäftigten und Gästen. Am gewählten Standort werden Arbeiten, Wohnen und Freizeit zusammengeführt. Städtebaulich fügt sich das Gebäude in die Umgebung ein. Der Investor trägt auch zur Verbesserung des Fuß- und Radverkehrs im Umfeld unter anderem durch Kostenübernahme für eine Brücke ins Schönleitviertel bei. Hohe ökologische Ansprüche an das Gebäude werden zu keiner Verschlechterung des lokalen Kleinklimas führen.“

In intensiven Gesprächen mit der Politik hat der Investor zugesagt, eine Zertifizierung des Gebäudes durch die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen mit mindestens Gold-Standard zu realisieren. Dabei sind Fassaden- und Dachbegrünung, Photovoltaiknutzung, intelligenter Gebäudesteuerung für einen energiesparenden Betrieb, Regenwassernutzung und ein nachhaltiges betriebliches Mobilitätskonzept wichtige Bestandteile.

Hierzu Sven-Martin Köhler, planungspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion: „Essen ist ein attraktiver Wirtschaftsstandort. Dies macht das zukunftsweisende Projekt der ‚Zech-Haus am Grugaplatz‘ der Gustav Zech Stiftung deutlich. Daher haben wir der städtebaulichen Weiterentwicklung rund um den Grugaplatz und der damit verbundenen Schaffung von rund 450 Arbeitsplätzen ausdrücklich zugestimmt. Der Standort mit angrenzendem Hotel, der Grugahalle sowie der Messe Essen wird durch das Vorhaben sinnvoll ergänzt. Nach intensiven Verhandlungen besteht seitens des Investors die Zusicherung, bei der weiteren Planung die ursprüngliche Anzahl der PKW-Stellplätze signifikant zu erhöhen. Der Parkdruck im Rüttenscheid soll durch das Bauvorhaben nicht weiter steigen. Wir sind der Überzeugung, dass hiermit bei den Themen nachhaltiges Bauen sowie moderne und flexible Arbeitswelt neue Maßstäbe gesetzt werden.“