Schule und Bildung in Essen

12.09.2019

Essen hat eine breit aufgestellte Schul- und Bildungslandschaft. Wir haben die richtigen Angebote für jede Schülerin und jeden Schüler sowie für junge Erwachsene, die sich weiterbilden wollen. Zum Schulangebot in Essen gehören 84 Grundschulen, 23 Gymnasien, 15 Realschulen, sieben Gesamtschulen, fünf Hauptschulen, 16 Förderschulen, 14 Berufskollegs, eine Sekundarschule und eine Waldorfschule. Über 75.000 Schülerinnen und Schüler werden an den verschiedenen Schulformen unterrichtet.

Wir wollen allen Schülerinnen und Schülern in Essen einen guten Abschluss ermöglichen. Wir wollen ein lebendiges Schulleben, ein gutes Miteinander, das über das Lernen nach Stundenplan hinausgehen kann. Daher investieren wir viel Geld in unsere Schulen. In die Schultoiletten, in die Turnhallen und Sportplätze. Denn Schule ist nicht nur Ort zum Lernen. Schule ist auch Ort zum Leben, Erfahren, Zusammen Zeit verbringen, Gemeinschaft erleben.

In 2019 haben wir 85 Millionen für die Renovierung von Schulen ausgeben. In 2020 werden wir noch mehr ausgegeben. Für die Jahre 2020 und 2021 sind für die Sanierung von Schulen insgesamt 181 Millionen Euro in die Haushaltsplanung eingestellt.

Die Förderprogrammen „Kommunalinvestitionsfördergesetzes (KinVf II)“ und „Gute Schule 2020“ hesamt elfen dabei sehr. Durch die Förderung von Bund und Land werden  rund 300 Millionen Euro in die Modernisierung und Erweiterung der Essener Schulgebäude investiert. Dies ist eine nachhaltige und wirksame Investition in die Zukunft unserer Kinder.


Die Anmeldezahlen an Essener Grundschulen zeigen, dass der Ausbau von Schulplätzen auch in den kommenden Jahren wichtig für Essen sein wird. Die CDU-Fraktion wird die Anzahl der Klassenzüge pro Jahrgang weiter erhöhen und damit neue Kapazitäten für Schülerinnen und Schüler schaffen. In den kommenden Jahren werden an den Essener Grundschulen so rund ein Dutzend neue Züge entstehen. So werden die Anzahl der Klassen an der Bischof-von-Ketteler-Schule, an der Johann-Michael-Sailer-Schule, der Cranachschule, der Sternschule sowie an der Schule an der Raadter Straße um jeweils einen Zug erhöht. Des Weiteren ist eine Vergrößerung der Standorte an der Altfriedschule, der Graf-Spee-Schule sowie der Hövelschule um jeweils einen Zug beschlossen. Für die Andreasschule ist eine Erweiterung der Räumlichkeiten ebenfalls beschlossen. Die Dilldorfschule wird derzeit in Stand gesetzt und wieder einer Nutzung als zweizügige Grundschule zugeführt. Ab dem 01. August 2020 wird an der Hinsbeckschule die Zügigkeit um einen Zug erhöht.


Bei den weiterführenden Schulen wurden an den drei Realschulstandorten Franz-Dinnendahl, Geschwister-Scholl und Gertrud-Bäumer-Realschule zum 01. August 2019 die Züge pro Schulstandort um jeweils einen Zug erhöht. Am Hauptschulstandort Marienschule wird zum Schuljahr 2019/2020 ein zweiter, dauerhafter Teilstandort im Schulgebäude Neuholland errichtet.


Den steigenden Schülerzahlen muss sowohl an den Grundschulen, als auch an den weiterführenden Schulen Rechnung getragen werden. Insbesondere die hohen Anmeldezahlen an den Essener Gesamtschulen haben dazu geführt, dass wir im Essener Norden an der Erbslöhstraße eine komplett neue Gesamtschule bauen werden. Die Gustav-Heinemann-Gesamtschule wird aktuell an einem neuen Standort neu gebaut. Der Schulstandort der Gesamtschule Bockmühle wird von Grund auf erneuert. Der teilweise Neubau und die Sanierung  der Frida-Levy-Gesamtschule sind beschlossene Sache.


Mit dem Schultoilettenprogramm haben wir im Jahre 2017 einen umfassenden Maßnahmenkatalog zur Modernisierung und Instandsetzung der rund 130 Essener Schultoiletten beschlossen. Bis zum Jahre 2022 sollen die Schultoiletten in unserer Stadt komplett saniert sein. Um dieses Ziel zu erreichen, haben wir jährlich 5,5 Millionen Euro in den städtischen Haushalt eingestellt. Zahlreiche Schultoiletten wurden seit 2017 bereits modernisiert. Bis zum Jahre 2022 werden die Schultoiletten an weiteren 91 Standorten saniert.


Der Ausbau an OGS-Plätzen ist ein weiterer Baustein für eine zeitgemäße Schullandschaft. Der steigenden Nachfrage nach OGS-Plätzen, besonders an den Essener Grundschulen, tragen wir Rechnung. Für den Ausbau des OGS-Angebots werden wir bis zum Jahre 2022 5,7 Millionen Euro investieren. Damit schaffen wir 225 neue Plätze. Das aktuelle OGS-Angebot beläuft sich auf 373,5 OGS-Gruppen. Zum Schuljahr 2019/2020 werden an den Essener Grund- und Förderschulen insgesamt 382,5 OGS-Gruppen errichtet sein. Damit haben wir in der laufenden Ratsperiode rund 40 neue OGS-Gruppen geschaffen.